hochschulwatch:Über Hochschulwatch

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An der Humboldt-Universität Berlin gibt es ein "Institut für Internet und Gesellschaft". Wichtigster Geldgeber: Google. An der Universität Köln finanzieren die vier Energiekonzerne EnBW, Vattenfall, RWE und Eon eine Stiftungsprofessur in Energiewirtschaft. Und an der Uni München gibt es ein "Zentrum für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht", das ausgerechnet von Arbeitgeberverbänden finanziert wird. Und es sind nur einige Beispiel - die meisten Kooperationen der fast 400 deutschen Hochschulen mit Unternehmen sind dagegen kaum bekannt.

Wie problematisch sind die Verbindungen von Wirtschaft und Wissenschaft, von Geist und Geld?

Macht Wirtschaft Uni?

Diese Frage steht im Zentrum des Projektes Hochschulwatch, das die taz gemeinsam mit Transparency International Deutschland und dem freien zusammenschluss von studentInnenschaften gestartet hat.

In einem Wiki wollen wir mit der Hilfe von Leserinnen und Lesern, Hochschulmitarbeiterinnen und Hochschulmitarbeitern und Studierenden Kooperationen zwischen Hochschulen und der Wirtschaft sammeln und dokumentieren. Entstehen soll eine Bestandsaufnahme: Wie weit reicht der Einfluss von privaten Stiftungen und Unternehmen auf wissenschaftliche Lehre und Forschung in Deutschland?

Das Projekt ist zunächst auf ein Jahr befristet. Während dieser Zeit möchten wir regelmäßig in der taz berichten. Das Ergebnis unserer Fallsammlung wird anschließend von Transparency International Deutschland ausgewertet.